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Die Insel Teneriffa

Blickt man aus dem Weltall auf die kanarischen Inseln, sticht Teneriffa in Form einer Ente deutlich hervor. Auch ist Teneriffa die größte der 7 kanarischen Inseln mit einer Längenausdehnung von 80 km und in der Breite von 50 km. Ca. 906.000 Einwohner leben auf Teneriffa, was sie zur bevölkerungsreichsten Insel Spaniens macht.

Durch das besonders milde Klima, zieht es jedes Jahr unzählige Touristen auf die Insel. Das Wahrzeichen von Teneriffa ist der Pico del Teide, Spaniens höchster Berg, eingebettet in den Las Canadas (Naturschutzgebiet rund um den Teide) mit er 3.718 Meter in der Höhe. Damit ist der Pico del Teide der dritthöchste Vulkan der Erde.

Die Guanchen waren die Ureinwohner Teneriffas. Sie lebten in Höhlen und vor allem von Fischfang, Viehzucht und Landwirtschaft. Die Nachfahren der Berber bewohnten kleine Höhlen, bis 1496 die Spanier Teneriffa eroberten und dem kastilischen Königreich anschlossen. Damals wurden alle überlebenden Guanchen nach Spanien verschifft und versklavt.

Mit dem Einzug der Spanier auf Teneriffa gingen die alten Bräuche verloren und deshalb sind Fundstücke von Werkzeugen und Mumien von unschätzbarem Wert. Schon zur Zeit de Guanchen waren Volksfeste sehr wichtig und auch heute noch wird auf Teneriffa gerne gefeiert und mit Flöte, Trommel und Timple musiziert.

Aktivitäten

Teneriffa hat neben den Las Canadas und dem Pico del Teide aber noch viel mehr zu bieten. Unzählige Strände vom Süden der Insel bis in den Norden, meist mit dunklem Sand, laden zum baden und schnorcheln ein. Die Unterwasserlandschaft ist so verschieden wie auch Teneriffa oberhalb des Meeresspiegel. Für viele Touristen war das der Grund mit dem Tauchen zu beginnen. Auf der Insel gibt es viele Tauchschulen, die mit Kursen für Interessierte und Anfänger gut aufgestellt sind. Neben der interessanten Unterwasserwelt und den vielen Stränden, bietet Teneriffa natürlich auch gute Unterhaltungsangebote.

Teneriffa hat aber noch viel mehr als nur einen Vulkan zu bieten. Unzählige Strände, eine beeindruckende Steilküste, dunkle Wälder, Tropfsteinhöhlen und vieles mehr. Fragt man Besucher der Insel was ihnen am meisten gefallen hat, so hört man oft: der Loro-Park. Ein Park mit einer Vielzahl von Papageien und anderen Tieren. Eine Wahl- und Delphin Show, so wie mächtige Gorillas sind die Highlights des Parks auf Teneriffa. Auch kulinarisch kann man viel entdecken. Am besten abseits der großen Tourismus-Orte. Kleine Lokale, meist im Familienbesitz, laden zu einem gemütlichen Verweilen ein. Oft trifft man auf Einheimische der Region. Mit Händen und Füßen entwickeln sich Gespräche und interessantes kommt zum Vorschein. Teneriffa hat so viele Ecken die entdeckt werden wollen, so dass kaum Zeit für Langeweile bleibt.

Am besten erkundet man die Insel mit einem Mietwagen. Autofahren auf Teneriffa klappt ganz gut, denn die Insel ist mit einer gut zu befahrenden Autopista (Autobahn) ausgestattet. teneriffa_01Vom Norden in den Süden und andersrum funktioniert ohne Probleme. In den kleinen Orten, abseits des Massentourismus, findet man Ruhe und tolle Fotomotive für die zu Haus gebliebenen. Zu welcher Zeit es am schönsten auf Teneriffa ist kann hier nicht beantwortet werden. Teneriffa hat zu jeder Zeit viele verschiedene Facetten. Im Winter ist es im Süden der Insel warm und mollig und im Sommer hält man es im Norden am besten aus.

In meinen vielen Besuchen auf Teneriffa, habe ich viele schöne und interessante Orte besucht. Ein Gespräch mit den einheimischen lohnt, denn hier gibt es vieles zu erfahren, was nicht im Reiseführer steht.

Entdecke die Umgebung

Jeden Tag eine neue Seite entdecken

Bevorzugt zieht es Urlauber an die Nordküste in die Region um Puerto de la Cruz. Mittlerweile zieht Los Christianos im Süden ebenfalls immer mehr Gäste an. Teneriffa besitzt mit dem Hafen von Santa Cruz de Tenerife einen weiteren attraktiven Anziehungspunkt. Schließlich bietet der Hafen Schiffsverbindungen in die ganze Welt. Dies vereint sich mit einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, zu denen der Botanische Garten von Puerto de la Cruz gehört.

Beeindruckende Einblicke erwarten Sie außerdem mit der Kraterlandschaft des Nationalparks Teide. Dessen Schönheit und Unverwechselbarkeit sind so einmalig, dass der Antrag bezüglich der Aufnahme ist die Liste des Welterbes der UNESCO einen positiven Ausgang fand. Mit der Teleferico del Teide ist die Auffahrt auf den Teide möglich.

Die Schönheit der Städte entdecken
Zu den beeindruckenden Städten auf Teneriffa gehören außerdem La Laguna im Norden sowie die im Süden gelegene Stadt El Medano. Sie bieten in der Regel den Zugang zur Küste. Viel Aufmerksamkeit können Sie bei Ihrem Urlaub der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife schenken. Diese präsentiert sich mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, zu denen die Plätze gehören.

Es handelt sich um den Plaza de la Candelaria und den Plaza de Espana. Sehenswert ist außerdem der Besuch auf dem Plaza de 25 de Julio, dem Plaza Weyler sowie in Parks wie dem Parque de la Granja. Erholsame Stunden werden Ihnen außerdem im Parque Sanabria geschenkt, dessen Anlage in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts erfolgte. Entdecken Sie zudem, welche Schönheit sich in den Gebäuden der Stadt versteckt. So laden die Nuestra Senora del Pilar und der Palast des Generals de Canaris zu einem Besuch ein.

Tauchen & Schnorcheln

Gesunkene Schiffe inmitten von Kaltwasserriffen

Auch in den Gewässern Teneriffas können gesunkene Schiffe und Bagger bewundert werden. Die Vulkane haben eine Unterwasserlandschaft von außergewöhnlicher Schönheit gestaltet, welche sich neben den Fischen auch die Krebse zu ihrem Lebensraum erkoren haben, indem sie sich in den zahlreichen Spalten verstecken. Beim Atlasfelsen kann auf eine Tiefe von 25 m getaucht werden und der helle Muschelsand bietet eine großartige Kulisse beim Betrachten von Oktopoden, Seesternen und Sepien.

Im September 2010 haben Wissenschaftler das größte bisher bekannte Kaltwasserriff in der Nähe der Kanaren entdeckt. Es ist 400 km lang und besteht hauptsächlich aus abgestorbenen Korallen. Nur auf der südlichen Seite wurden noch lebende Korallen gefunden. Die Kaltwasserriffe sind nicht extrem farbenfroh, sondern bestechen eher durch ihre interessanten Felsformationen, die steile Wände, Überhänge, Tunnel und Grotten einschließt. Die durch Vulkane gestaltete Landschaft hat sich im Laufe der Jahre an den verschiedenen Orten unterschiedlich entwickelt, sodass alle der kanarischen Hauptinseln mit spektakulären Unterwasserwelten ausgestattet sind, die durch Tauchgänge erkundet werden können. Die Inseln bieten auch Tauchschulen und Führer, welche den Touristen diese Naturschönheiten nahebringen.

Wale und Schildkröten in den Gewässern Teneriffas

Teneriffa bietet mehr als 30 Tauchgründe mit vielen endemischen Tier- und Pflanzenarten. Eine Besonderheit sind die indischen Grindwale, welche vor der Südküste ansässig sind. Auch Karettschildkröten sind hier zu Hause und große Tümmler finden sich häufig in dieser Gegend. Felsige Meeresböden sind die Heimat von Zackenbarschen, Papageifischen und Glasaugen, während Brassen und Adlerfische eher auf sandigem oder steinigem Untergrund zu finden sind. 

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