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Die Kanaren

Die Kanarischen Inseln bilden eine Autonome Gemeinschaft Spaniens und befinden sich 100 bis 500 km südwestlich von Marokko in der Region Makaronesien.

Die Gruppe besteht aus sieben Haupt- und sechs Nebeninseln. Teneriffa ist die größte der Hauptinseln, gefolgt von Fuerteventura und Gran Canaria.

Bedeutend kleiner sind Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. La Graciosa, Alegranza, Lobos, Montaña Clara, Roque del Este und Roque del Oeste sind die bewohnten Nebeninseln.

Zum Archipel gehören auch einige unbewohnte Felseninseln wie zum Beispiel Salmor, Anaga und Garachico. Der Pico del Teide, der höchste Berg Spaniens, liegt auf Teneriffa und ist 3.718 m hoch.

Der Archipel der vulkanischen Frühlingsinseln

Die Kanaren locken mit einem angenehmen Frühlingsklima

Durch ihre Nähe zum nördlichen Wendekreis ist das Klima auf den Kanaren das ganze Jahr über angenehm und lockt immer viele Touristen aus kälteren Gegenden an. Der kühle Kanarenstrom sorgt dafür, dass die Temperaturen angenehm bleiben und durch die Passatwinde werden heiße Winde aus der Sahara ferngehalten, sodass nur bei der Wetterlage Calima manchmal Saharastaub auf die Inseln gelangt. In der Regenzeit im Winter herrscht eine Durchschnittstemperatur von 17 Grad, während in der trockenen Sommerzeit 25 Grad kaum überschritten werden. Der Einfluss des Passats auf die gebirgigen Gegenden der Kanaren führt zu vermehrter Wolkenbildung und Regen, während auf den vorwiegend flachen Inseln Lanzarote und Fuerteventura vor allem trockenes Klima herrscht.

Eine vielfältige Fauna und Flora
Rund 2.000 Pflanzenarten findet man auf den Kanarischen Inseln. Die starke Höhenzonierung und die unterschiedlichen Lebensräume machten eine solche Vielfalt möglich. Da die klimatischen Bedingungen seit ihrer Entstehung dieselben waren, sind viele Reliktarten heute noch vorhanden. Doch haben sich auch durch die verschiedenartigen Umweltbedingungen auf kleinem Raum neue Arten gebildet, welche Neoendemiten genannt werden.
Vor allem bei den Gefäßpflanzen ist der endemische Anteil hoch und beträgt 25 %. Bei Algen, Pilzen und Moosen beträgt er weniger als 10 %. Hauptsächlich Reptilien und Vögel machen die Tierwelt der Kanaren aus. Die kleine Kanareneidechse und die Westkanareneidechse sind sehr häufig anzutreffen, die Lagarto Gigante mit ihren 75 cm Länge jedoch ist nur auf El Hierro zu Hause.

Schlangen findet man keine auf den Kanaren. Die Meeresfauna ist sehr artenreich und stellt mit der Meeresschildkröte das größte Reptil der Inseln überhaupt. Kanaren und Madeiras sind endemitische Vogelarten, wozu der Kanarengirlitz gehört, die wilde Form des bei uns bekannten Kanarienvogels. Jede Insel hat ihre eigenen Vogelarten, welche sich nicht auf die anderen ausbreiten. So sind die 1.000 noch lebenden Paare des Kanarenschmätzers nur auf Fuerteventura zu finden. Es sind jedoch auch typische Mittelmeervogelarten auf allen Inseln vertreten.

Die Inseln im Überblick

Über Teneriffa thront der mächtige Vulkan Teide

Teneriffa ist die größte Insel des Archipels und extrem facettenreich. Die Hauptinsel der Kanaren ist von hohen Bergen durchzogen, deren höchste Erhebung ist der Vulkan Teide mit 3.718 m. Bei Los Gigantes im Südwesten reicht die Steilküste sogar bis an den Strand heran, vor den südlichen Küsten lassen sich häufig Delfine und Wale beobachten. Die Hauptstadt Santa Cruz bildet in Kombination mit der Universitätsstadt La Laguna eine einwohnerstarke Metropole, welche alle Annehmlichkeiten des Stadtlebens anbieten kann.

Im Süden zählen die Regionen Costa Adeje, Playa de las Americas und Los Cristianos zu den wichtigsten Tourismusgebieten. Im Norden hat sich der Tourismus vor allem in Puerto de la Cruz angesiedelt. Teneriffa ist aufgrund der Vielfalt ideal für das Auswandern geeignet und bietet viele interessante Orte zum Wohnen und Arbeiten. Sehr beliebte Freizeitaktivitäten sind Tauchen, Klettern, Wandern und Surfen, wer in diesen Bereichen eine adäquate Ausbildung hat, wird gute Chancen bei der Arbeitssuche haben.

Erfahre mehr zur Insel Gran Canaria

Nebeninseln der Kanaren

Zu den sieben Hauptinseln der Kanaren gehören fünf Nebeninseln, die nördlich von Lanzarote im Atlantik liegen. Sie sind Teil des Chinijo-Archipels und Biospärenreservats der UNESCO. Seit 1986 stehen die kleinen Kanaren unter Naturschutz. Für den Eleonor Falken, Meeresschildkröten, Napfschnecken, Delfine und Wale sind sie zu einem einzigartigen Lebensraum geworden. Wer einen atemberaubenden Blick auf die kleinen Kanaren genießen möchte, sollte das Mirador del Río im Norden von Lanzarote besuchen. Hier gestaltete der Künstler César Manrique einen Aussichtspunkt mit Café. Vor dem 450 Meter hohen Felsbalkon breitet sich direkt die Nebeninsel La Graciosa aus, die nur durch die Meerenge El Rio von Lanzarote getrennt ist.

Vom Mirador reicht der Blick bis zu den Nebeninseln Montana Clara und Alegranza
Die Inseln Roque del Este und Roque del Oeste liegen noch weiter im Meer. Die sechste Nebeninsel ist Lobos. Sie befindet sich in der Meerenge La Bocayna zwischen Fuerteventura und Lanzarote. Bis auf La Graciosa und Lobos dürfen alle anderen Inseln nur mit Genehmigung der Regierung betreten werden. Isla La Graciosa ist als einzige der kleinen Kanaren ständig bewohnt. Ihr Name wird aus dem Spanischen mit „Die Anmutige“ übersetzt. Das 27 Quadratkilometer große Eiland ist nur mit einer Personenfähre ab dem Fischerort Orzola im Norden von Lanzarote erreichbar, die mehrmals täglich verkehrt.

Im Hauptort und Hafenstädtchen Caleta del Sebo leben etwa 600 Menschen vom Fischfang und Tourismus. Tagesgäste sind zu Fuß oder mit dem Mountainbike unterwegs, dass ein Fahrradverleih im Hafen anbietet. Bei einigen Taxifahrern der Insel gehört eine Abenteuertour mit dem Geländewagen zum Angebot, denn La Graciosa besitzt keine befestigten Straßen. Deshalb sollten Besucher wissen, dass sich die sandigen Pisten bei Regen in einen schlammigen Pfad verwandeln und bei Sturm zum staubigen Weg werden. Viele der traumhaften Strände sind innerhalb von 2 Stunden ab Caleta del Sol zu Fuß erreichbar.

Die Hauptattraktion ist der Strand Playa Las Conchas im Nordwesten von La Graciosa, den Alexander von Humboldt auf seiner Südamerikareise vor 300 Jahren besuchte. Der feinsandige Strand ist 500 Meter lang und 100 Meter breit. Aufgrund der starken Strömung ist das Baden hier nicht möglich. Stattdessen belohnt der Aufstieg auf den Montana Bermeja mit einem herrlichen Ausblick auf die Nebeninseln Montana Clara und Alegranza. Nur 2 Kilometer von Caleta del Sebo entfernt, befindet sich der schöne Strand Playa Francesa, den vor allem viele Tagesgäste nutzen. Wer es ruhiger mag, wird den Playa Cocina bevorzugen. Der Hauptort bietet einfache Unterkünfte, luxuriöse Apartments, einen Zeltplatz, einige Supermärkte, zahlreiche Bars und Restaurants, sowie eine kleine Diskothek und einen Hubschrauberlandeplatz für den medizinischen Notfall.

Den nördlichsten Punkt der Kanaren bildet die 10 Quadratkilometer große Nebeninsel Alegranza
Früher lebten hier Bauern mit ihren Ziegen und produzierten Käse. Auf der Insel befinden sich drei Vulkane, wobei der Montana de Alegranza die höchste Erhebung ist. Der Leuchtturm Faro de Punta Delgada an der Ostspitze besteht seit 1905 und wird inzwischen mit Solarenergie betrieben. Die Insel ist Heimat für die weltweit zweitgrößte Population von Gelbschnabel-Sturmtauchern. Montana Clara ist 1,5 Quadratkilometer groß und besitzt eine Erhebung von 256 Metern Höhe. Im Norden der Insel hat sich nach teilweisem Einsturz eines Vulkankraters ein natürliches Wasserbecken gebildet. Neben Zugvögeln bevorzugt die kanarische Spitzmaus das Eiland.

Roque del Este ist die östlichste der Kanarischen Inseln, die mit 84 Metern Höhe sehr schmal und steil ist. Im Nordosten befindet sich eine Felsformation, die einem Glockenturm ähnelt und deshalb auch El Campanario heißt. Unweit davon liegt der Eingang zu einer Unterwasserhöhle.
Die Insel Roque del Oeste besteht aus nur einem Felsen von 41 Metern Höhe. Da die Felseninsel eine Gefahr für die Schifffahrt darstellt, wird sie auch als Höllenfelsen oder Roque del Infierno bezeichnet. Wie alle Nebeninseln, so steht auch die Insel Lobos unter Naturschutz. Ab dem Hafen von Corraleja ist sie mit einer Personenfähre erreichbar. Tagesgäste können zur Bucht Playa Las Conchas, zum Leuchtturm Faro de Martino oder zum Vulkan Montana La Caldera wandern. Die Insel hat zwei Restaurants und ist nicht ständig bewohnt.

Kulinarische Genüsse

Früher aßen die Guanchen vor allem Hülsenfrüchte und Wildfrüchte, neben Oliven, Melonen, Datteln und Feigen. Schaf- und Ziegenfleisch war ebenso Bestandteil des Speiseplans wie Fisch. Heute sind typische Gerichte auf Teneriffa in Guachinches erhältlich. Diese kleinen Wirtschaften werden vor allem im Sommer in Hütten und Garagen eröffnet. In den Städten sind sie eher selten.

Typische kanarische Gerichte aus einheimischen Zutaten
Mojos sind kalte Soßen und werden zu den verschiedensten Gerichten gegessen. Ihre Hauptbestandteile sind Öl, Knoblauch und Essig, welche vor allem als rote, grüne und Käsesoße zubereitet werden. Die Papas arrugadas, kleine runzelige Kartoffeln, sind die Nahrungsgrundlage der kanarischen Gerichte. Sie werden ungeschält und mit viel Meersalz gekocht, bis sie runzelig werden. Mit einer Mojo übergossen, isst man sie mit der Schale. Auch Brot wird immer und überall mit Mojos zusammen gegessen. Die gereichten Salate sind oft ein Gemisch aus Blattsalat, Tomaten, Avocados und Paprika. Es wird mit Öl, Essig, Pfeffer und Salz von jedem Gast individuell gewürzt. Die Grundlage für Eintöpfe bilden die Süßkartoffeln und die Yamswurzel, welche vom afrikanischen Kontinent kommt.

Dazu sind Zwiebeln, Kürbis, Kichererbsen, Tomaten und Auberginen weitere beliebte Zutaten
Fische und Meeresfrüchte werden in allen Zubereitungsarten angeboten. Ob frittiert, gekocht oder in einer Suppe, den kanarischen Fischgerichten merkt man die jahrhundertelange Tradition an. Früher war Kaninchen ein beliebtes Gericht, was zu ihrer Ausrottung in gewissen Teilen der Kanaren führte. Doch auch heute noch beliebt ist Zickleinfleisch, Huhn oder Schwein. Saure Paprikawurst und kanarische Blutwurst sind Spezialitäten, die unbedingt probiert werden sollten. Eine große Tradition hat auch der Ziegenkäse, Queso de Cabra genannt. Zu jedem guten kanarischen Essen gehört auch ein Glas Wein, der aus einheimischen Traubensorten gewonnen wurde. Da es auf den Kanaren nie eine Reblausplage gab, sind auch heute noch viele Sorten zu finden. Der vulkanische Boden, das ganzjährig milde Klima und der Nordostpassat beeinflussen das Aroma der Weine positiv.

Süße Speisen auf den Kanaren
Auch Liebhaber der süßen Speise kommen auf den Kanaren auf ihre Kosten. Miel de Palma wird aus Palmensaft hergestellt und gesüßt. Er wird als Brotaufstrich oder für Crêpes verwendet, welche aus Gofio hergestellt werden. Flan, der beliebte Karamellpudding fehlt auf keiner kanarischen Speisekarte und die kanarische Mousse au Chocolat muss man einfach probiert haben. Quesadillas sind eine Spezialität der Insel El Hierro, welche aus Milch hergestellt werden.

Wellness im Urlaub

Wohlfühlurlaub und natürliche Heilmethoden

Die Kanaren sind nicht nur für ihre Tauchreviere berühmt, sondern auch für ihre breite Palette an Wellnessangeboten. Was gibt es Angenehmeres, als sich nach einem anstrengenden Tauchgang, oder einer ausgedehnten Bergwanderung ein bisschen Wellness zu gönnen, um die von Sonne und Salzwasser angegriffene Haut zu behandeln und eine entspannende Muskelmassage oder ein Sprudelbad zu genießen: Die Wellnessangebote auf den Kanaren sind aber viel breiter angelegt. Sie werden von speziellen Spa-Zentren oder vom Hotel selbst offeriert. Früher schon kamen Gäste, vor allem reiche Engländer auf die Kanaren, weil das Klima heilend auf die Gelenke wirken soll. Nach vielen Erfolgsgeschichten errichtete ein Italiener in den 60er-Jahren ein Heliotherapiezentrum in den Dünen von Maspalomas, das führend in der Behandlung von Gelenk- und Knochenkrankheiten war. Da die Dünen 1990 zum Naturschutzgebiet erklärt wurden, musste das Zentrum geschlossen werden.

Entwicklung der Wellness auf den Kanaren
Das gesunde Klima und das Heilwasser der Kanarischen Inseln, sind bis heute wichtige Bestandteile des Wellnessangebotes der Inseln. Die modernen Hotels verfügen alle über Wellness- und Spabereiche von internationalem Standard, welche diverse anerkannte Therapieformen anbieten. Darunter sind Hydrotherapie, Aromatherapie, Algenbehandlungen, Thalassotherapie, Fangopackungen, Thermotherapie und viele mehr. Neueren Datums sind die Angebote zur Gewichtsreduktion, da immer mehr Klienten mit dem Wunsch auf die Kanaren reisen, einige Kilos zu verlieren. Zum Angebot gehören auch Türkische Bäder, Whirlpools und Saunen, welche nicht regionstypisch sind, sich aber großer Beliebtheit erfreuen. Auch Personen ohne typische Beschwerden können vom Angebot profitieren, wenn sie sich einfach etwas Gutes tun wollen. Im Laufe der Jahre haben sich die verschiedenen Wellnessanbieter zu einer Vereinigung zusammengeschlossen.

Gran Canaria wurde schon im 9. Jahrhundert von Leuten besucht, welche unter Magen-, Lungen- und Nervenbeschwerden litten. Sie fanden hier auf der Insel des ewigen Frühlings Linderung und Heilung. Heute ist die Insel berühmt für ihre Kurbäder, welche mit Meerwasser und Mineralien angereichert, Rheumabeschwerden und Hautleiden heilen oder auch einfach zur Entspannung besucht werden. Wer in heißer Schokolade baden möchte, ist auf Teneriffa richtig. Auch Thai Chi und verschiedene entspannende Massagen gehören hier zum Angebot.

Unberührte Natur auf Fuerteventura
Fuerteventura ist auch als die Insel der Stille bekannt und deshalb besonders für einen Wellnessurlaub geeignet. Es kann unter vielen Angeboten gewählt werden, die kombiniert mit sportlichen Aktivitäten und gesunder Ernährung für eine rundum gesundheitsbewusste Urlaubsgestaltung sorgen. Naturliebhaber finden auf Fuerteventura einen Platz, der noch nicht mit den Wolkenkratzern ähnlichen Hotelbauten übersättigt ist.
Die Bemühungen, die Insel möglichst in ihrer ursprünglichen Form zu belassen, trägt dazu bei, dass die Natur besser geschützt ist und ein Urlaub entspannt genossen werden kann. Daneben lädt der Timanfaya-Nationalpark zum Spazieren und Entdecken einheimischer Tier- und Pflanzenarten ein. Das Wellnessangebot auf den sonnenverwöhnten Kanaren bietet für jedes Alter, jeden Geschmack und jedes Bedürfnis die richtige Behandlung, sodass man am Ende des Urlaubes gesund und entspannt wieder in die Heimat reist.

Tauchen & Schnorcheln

Unglaubliche Unterwasserwelten mit ausgeklügelten Ökosystemen erwarten die Taucher auf den Kanarischen Inseln. Jede der Inseln hat verschiedene interessante Tauchplätze zu bieten, welche nur darauf warten, entdeckt zu werden. Die Küstengebiete von Fuerteventura zum Beispiel bestechen durch kristallklares Wasser, in dem man speziell in Jandia, im Süden der Insel, diverse Fischarten beobachten kann. Viejas, Sandhaie oder verschiedene Rochenarten sind dort in großen Mengen anzutreffen, da sie sich in den Sandbuchten und zwischen den Vulkanfelsen zu Hause fühlen. Interessant sind auch die bei Ayui gelegenen Unterwasserhöhlen. Los Lobos im Norden Fuerteventuras ist seit 1982 Naturschutzgebiet. Dies kommt dem Taucher zugute, da er hier eine große Vielfalt von Fischen vorfindet, unter anderem auch Hammerhaie, Muränen, oder Barrakudas.

Mit Raubfischen in Höhlen tauchen
Puerto del Carmen ist der favorisierte Tauchort auf Lanzarote. Verschiedene Tauchschulen vor Ort bilden interessierte Leute aus, damit sie die Tauchreviere auf eine sichere Art und Weise erkunden können. Hier gibt es neben diversen Fischschwärmen auch Schiffwracks zu besichtigen und dazwischen können Thun- und andere Raubfische beim Jagen ertappt werden. Das besterhaltene Wrack liegt auf etwa 24 Meter Tiefe in einem Revier, das auch für unerfahrene Taucher geeignet ist. In einem mittelschweren Tauchrevier befindet sich die „Kathedrale“, eine riesige Höhle, welche durch eine Tiefe von 45 Metern ertaucht werden kann. Das Schwarz der Höhle kontrastiert sich wunderschön mit dem tiefblauen Meerwasser, worin man Trompetenfische, Muränen und Barsche beobachten kann. Auch schwarze Korallen und Gorgonien sind hier zu finden.

Die gesamte Küste Gran Canarias bieten unzählige, teilweise noch unberührte Riffe, an welchen getaucht werden kann. Besonders sehenswert ist der Strand von Las Canteras. Hier sind die geologischen Bedingungen günstig für den Artenreichtum, da er durch das vorgelagerte Riff vor den Wellen geschützt ist. Ein Fischverbot hat dazu beigetragen, dass Taucher hier eine große Anzahl von Fischen und Pflanzen vorfinden, die sonst an keinem anderen Ort des Archipels vorhanden sind. Unterwasserfotografen finden einen idealen Platz südlich von Pasito Blanco, wo Seebrassen, Viejas und auch Süßlippen vorhanden sind. Auch echte Bonitos und Petos kommen hier vor, da das Gebiet sich nicht mehr in Küstennähe befindet. Gran Canaria ist so reich an Tauchgründen, dass manchmal die Auswahl schwerfällt.

Wale und Schildkröten in den Gewässern Teneriffas
Teneriffa bietet mehr als 30 Tauchgründe mit vielen endemischen Tier- und Pflanzenarten. Eine Besonderheit sind die indischen Grindwale, welche vor der Südküste ansässig sind. Auch Karettschildkröten sind hier zu Hause und große Tümmler finden sich häufig in dieser Gegend. Felsige Meeresböden sind die Heimat von Zackenbarschen, Papageifischen und Glasaugen, während Brassen und Adlerfische eher auf sandigem oder steinigem Untergrund zu finden sind.

Reisewetter

Perfektes Reiseklima auf den Kanarischen Inseln

Die Kanaren sind nicht nur aufgrund ihres malerischen südländischen Flairs, sondern vor allem wegen ihrem angenehmen Klima ein beliebtes Reiseziel. Nicht umsonst gelten die Kanaren als Inseln des ewigen Frühlings, egal ob die Reise nach Teneriffa, Fuerteventura, La Palma, Lanzarote oder Gran Canaria geht. Durch ihre günstige Lage vor der afrikanischen Küste bieten die Kanarischen Inseln bereits im März und April ein Paradies für Sonnenurlauber, die im warmen Meer baden und den Frühling genießen möchten. Auch wenn sich die Temperaturen nur marginal unterscheiden, ist das Klima auf den Kanarischen Inseln nicht einheitlich. Auf Teneriffa und Fuerteventura herrschen 5 Monate Hochsommer, während es auf La Palma 4 Monate und auf Gran Canaria 2 Monate sind.

Maximale und minimale Temperaturen Kanarische Inseln

Teneriffa
Mit 20 bis 23 Grad Höchsttemperatur sind die Monate November, Dezember, Januar, Februar, März und April sehr angenehm und laden nicht nur zum Sonnen, sondern oft auch zum Baden ein. Die Mindesttemperatur von Januar bis März liegt bei 14 Grad, im November und Dezember bei 15 Grad. Sommerliche Hitze zwischen 26 und 29 Grad herrscht auf Teneriffa zwischen Juni und Oktober. In diesen Monaten sinken die niedrigsten Temperaturen nicht unter 18 Grad und liegen im Durchschnitt bei 20°C. Teneriffa, die größte Insel der Kanaren liegt im Passatwindgürtel und somit im Klimagebiet der ozeanisch tropischen Temperaturen. Zwischen dem Norden und Süden der Insel gibt es kleine Temperaturunterschiede, sowie Unterschiede in der Niederschlagsmenge. Im Süden ist es vorwiegend trocken, während der Norden, die dem Passatwind zugewandte Seite über das Jahr verteilt mehr Niederschläge aufweist.

Fuerteventura / Lanzarote
Wer von Dezember bis März Temperaturen von 20 bis 23 Grad genießen möchte, findet auf Fuerteventura das optimale Reisewetter. Die Minimaltemperatur in diesem Zeitraum liegt bei durchschnittlich 14°C. Im November, im April und im Mai lädt Fuerteventura mit sommerlichen Höchsttemperaturen von 24 bis 25 Grad und Mindesttemperaturen von durchschnittlich 16 Grad ein. Fuerteventura ist nicht nur sonnenverwöhnt, sondern auch die regenärmste Insel der Kanaren. Es herrscht gemäßigtes Klima, das durch die leichten, an den weißen Sandstränden spürbaren Passatwinde noch angenehmer wird. Die klimatischen Verhältnisse auf Fuerteventura und Lanzarote sind ähnlich und gleichen sich sowohl in den Sonnenstunden, der Höchst- und Minimaltemperatur, in den Niederschlägen und der Wassertemperatur.

La Palma
Die grüne Insel der Kanaren verfügt über die höchste Anzahl an Regentagen, wodurch die Vegetation prächtig gedeiht und eine vielseitige Fauna hervorbringt. La Palma ist nicht nur für Strand- und Badeurlauber, sondern auch für Wanderer ein Eldorado. Die Temperaturen sind mild und liegen von November bis Mai bei höchstens 23 Grad. Von November bis Januar wird es nicht kälter als 13 Grad und im März, im April und im Mai sind die Mindesttemperaturen um 16 Grad angesiedelt. Der Hochsommer auf La Palma dauert von Juni / Juli bis Oktober und wartet mit Höchsttemperaturen zwischen 25 und 17 Grad, sowie Minimaltemperaturen von 18 bis 20 Grad auf. Die grüne Insel unterteilt sich in zwei verschiedene Klimazonen. Im nördlichen Teil fällt mehr Regen und es ist marginal kühler, während der Süden regenärmer und im Allgemeinen wärmer ist. Die Trennung der Klimazonen erfolgt entlang des Cubre Vieja, dem Gebirgszug, der die nördliche und südliche Seite voneinander trennt.

Gran Canaria
Gran Canaria gehört zu den beliebtesten Inseln der Kanaren und ist die drittgrößte Insel. Das mäßige und ausgeglichene zeigt keine Extreme auf. Im Nordosten der Vulkaninsel ist es generell ein wenig kühler als im Süden, doch in beiden Klimabereichen fällt verhältnismäßig wenig Regen. Gran Canaria ist die trockenste der Kanareninseln und wird von Strandurlaubern ebenso geschätzt wie von Wanderern, die vor allem den zentralen Teil der Insel mit seinen hohen Bergen bereisen. Von Dezember bis Mai liegen die Höchsttemperaturen zwischen 21 und 23 Grad, die Mindesttemperaturen bei 13 bis 16 Grad. Im Juni, Juli, Oktober und November herrschen auf Gran Canaria Temperaturen von 24 bis 25 Grad, wobei die Mindesttemperatur in diesen 4 Monaten 18 Grad nicht unterschreitet. Hochsommer auf der Insel herrscht von Mai bis September. Die Temperaturen betragen in diesen beiden Monaten höchstens 26 und mindestens 20 Grad.

Das beste Klima der Welt herrscht auf den Kanaren

Es gibt kaum eine Inselgruppe, die solche Wettersicherheit wie die Kanarischen Inseln bietet. Es regnet kaum, die Temperaturen sind das ganze Jahr über mild und liegen nie unter 13 Grad. Die angenehme Brise der Passatwinde und die Trockenheit gehören zu den endemischen Merkmalen, die für die Beliebtheit der Kanaren verantwortlich sind. Urlauber die neben dem tropisch ozeanischen Klima nach einer blühenden und ganz jährig grünen Flora suchen, bereisen La Palma und finden auf der Insel eine üppige und vielseitige Natur. Egal ob man die Sonne genießen, im lauwarmen Meer baden oder in den Bergen wandern möchte, die Kanaren bieten Abwechslung und zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmungen. Wenn etwas auf den Kanarischen Inseln nicht benötigt wird, so sind es Regenschirm und Regenjacke. Selbst auf La Palma gibt es nie mehr als 10 Regentage, die aber ausschließlich im Monat Dezember zu erwarten sind.

Die Inseln des ewigen Frühlings sind ein Urlaubsparadies mit angenehmen und nicht zu heißen Klima. Durch die Passatwinde steigen die Temperaturen selbst im Hochsommer nicht über 30 Grad an und die kühle Brise sowohl bei aktiven Unternehmungen, wie auch am Strand eine angenehme Begleiterscheinung der Lage dieser Inseln. Die gleichen Wetterbedingungen gelten auch für die Nebeninseln La Graciosa, Alegranza, Montana Clara, Roque del Oeste und Lobos, sowie La Gomera und El Hierro. Eine Reise auf die Kanaren ist schon aufgrund des Klimas ein Ausflug ins Paradies.

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