Unglaubliche Unterwasserwelten mit ausgeklügelten Ökosystemen

Die Kanarischen Inseln sind ein Archipel vulkanischen Ursprungs. Der Intraplattenvulkanismus, welcher Vulkane nicht wie üblich an Plattenrändern, sondern in der Plattenmitte bildet, ist der Grund ihrer Entstehung. Kalium-Argon-Datierungen der vulkanischen Gesteine belegen, dass die unterseeischen Eruptionen vor 36 Millionen Jahre begannen. Die unterseeischen Berge wurden langsam aufgebaut, bis sie nach einigen Millionen Jahre die Wasseroberfläche überragten. In länger anhaltenden Eruptionsserien wurden somit Schildvulkane aufgebaut. Die darauf folgende eruptive Pause wurde von erneutem Vulkanismus abgelöst wurde, welcher die Inseln formte.

Ihre Fläche wurde im Folgenden durch Trümmerlawinen vergrößert und bis in die heutige Zeit kommt es auf den Kanaren zu vulkanischen Ausbrüchen, wobei im Oktober 2011 die Entstehung eines neuen Vulkanes vor der Insel El Hierro entdeckt wurde, welcher 270 m unter dem Meeresspiegel aktiv ist.


#Eintauchen ins Paradies - Offizielle TauchSpots auf den kanarischen Inseln


Mit Raubfischen in Höhlen tauchen
Puerto del Carmen ist der favorisierte Tauchort auf Lanzarote. Verschiedene Tauchschulen vor Ort bilden interessierte Leute aus, damit sie die Tauchreviere auf eine sichere Art und Weise erkunden können. Hier gibt es neben diversen Fischschwärmen auch Schiffwracks zu besichtigen und dazwischen können Thun- und andere Raubfische beim Jagen ertappt werden. Das besterhaltene Wrack liegt auf etwa 24 Meter Tiefe in einem Revier, das auch für unerfahrene Taucher geeignet ist.

In einem mittelschweren Tauchrevier befindet sich die „Kathedrale“, eine riesige Höhle, welche durch eine Tiefe von 45 Metern ertaucht werden kann. Das Schwarz der Höhle kontrastiert sich wunderschön mit dem tiefblauen Meerwasser, worin man Trompetenfische, Muränen und Barsche beobachten kann. Auch schwarze Korallen und Gorgonien sind hier zu finden.


Tauchen und Schorcheln auf den Kanaren


Jede der Inseln hat verschiedene Tauchplätze zu bieten 
Die Küstengebiete von Fuerteventura zum Beispiel bestechen durch kristallklares Wasser, in dem man speziell in Jandia, im Süden der Insel, diverse Fischarten beobachten kann. Viejas, Sandhaie oder verschiedene Rochenarten sind dort in großen Mengen anzutreffen, da sie sich in den Sandbuchten und zwischen den Vulkanfelsen zu Hause fühlen. Interessant sind auch die bei Ayui gelegenen Unterwasserhöhlen. Los Lobos im Norden Fuerteventuras ist seit 1982 Naturschutzgebiet. Dies kommt dem Taucher zugute, da er hier eine große Vielfalt von Fischen vorfindet, unter anderem auch Hammerhaie, Muränen, oder Barrakudas.

Die gesamte Küste Gran Canarias bieten unzählige, teilweise noch unberührte Riffe, an welchen getaucht werden kann. Besonders sehenswert ist der Strand von Las Canteras. Hier sind die geologischen Bedingungen günstig für den Artenreichtum, da er durch das vorgelagerte Riff vor den Wellen geschützt ist. Ein Fischverbot hat dazu beigetragen, dass Taucher hier eine große Anzahl von Fischen und Pflanzen vorfinden, die sonst an keinem anderen Ort des Archipels vorhanden sind.

Unterwasserfotografen finden einen idealen Platz südlich von Pasito Blanco, wo Seebrassen, Viejas und auch Süßlippen vorhanden sind. Auch echte Bonitos und Petos kommen hier vor, da das Gebiet sich nicht mehr in Küstennähe befindet. Gran Canaria ist so reich an Tauchgründen, dass manchmal die Auswahl schwerfällt.

Wale und Schildkröten in den Gewässern Teneriffas

Teneriffa bietet mehr als 30 Tauchgründe mit vielen endemischen Tier- und Pflanzenarten. Eine Besonderheit sind die indischen Grindwale, welche vor der Südküste ansässig sind. Auch Karettschildkröten sind hier zu Hause und große Tümmler finden sich häufig in dieser Gegend. Felsige Meeresböden sind die Heimat von Zackenbarschen, Papageifischen und Glasaugen, während Brassen und Adlerfische eher auf sandigem oder steinigem Untergrund zu finden sind.

Schildkröte beim Tauchen am kanarischen Riff


Gesunkene Schiffe inmitten von Kaltwasserriffen
Auch in den Gewässern Teneriffas können gesunkene Schiffe und Bagger bewundert werden. Die Vulkane haben eine Unterwasserlandschaft von außergewöhnlicher Schönheit gestaltet, welche sich neben den Fischen auch die Krebse zu ihrem Lebensraum erkoren haben, indem sie sich in den zahlreichen Spalten verstecken. Beim Atlasfelsen kann auf eine Tiefe von 25 m getaucht werden und der helle Muschelsand bietet eine großartige Kulisse beim Betrachten von Oktopoden, Seesternen und Sepien.

Im September 2010 haben Wissenschaftler das größte bisher bekannte Kaltwasserriff in der Nähe der Kanaren entdeckt. Es ist 400 km lang und besteht hauptsächlich aus abgestorbenen Korallen. Nur auf der südlichen Seite wurden noch lebende Korallen gefunden. Die Kaltwasserriffe sind nicht extrem farbenfroh, sondern bestechen eher durch ihre interessanten Felsformationen, die steile Wände, Überhänge, Tunnel und Grotten einschließt. Die durch Vulkane gestaltete Landschaft hat sich im Laufe der Jahre an den verschiedenen Orten unterschiedlich entwickelt, sodass alle der kanarischen Hauptinseln mit spektakulären Unterwasserwelten ausgestattet sind, die durch Tauchgänge erkundet werden können. Die Inseln bieten auch Tauchschulen und Führer, welche den Touristen diese Naturschönheiten nahebringen.

Erfahre mehr über die Kanaren

Das Leben der Einheimischen ist hart und überhaupt nicht mit Urlaub vergleichbar

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Mit bis zu 4800 Sonnenstunden im Jahr findet man hier das beste Klima der Welt

Das Tauchen und Schnorcheln ist auch am Kaltwasserriff der 7 Vulkaninseln möglich

Nach einer ausgiebigen Mountainbike Tour ist Entspannung und Wellness ein absolutes Muss

Lerne die einzelnen Inseln und Nebeninseln der Kanaren im Detail kennen und finde die richtige

Die kanarischen Inseln GranCanaria, Fuerteventura, Teneriffa, ElHierro, LaGomera, LaPalma, Lanzarote und die dazugehörigen Nebeninseln der Kanaren im Überblick

Das beste Klima der Welt findet man mit bis zu 4800 Sonnenstunden im Jahr auf den kanarischen Inseln

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