Nebeninseln der Kanaren

Zu den sieben Hauptinseln der Kanaren gehören fünf Nebeninseln, die nördlich von Lanzarote im Atlantik liegen. Sie sind Teil des Chinijo-Archipels und Biospärenreservats der UNESCO. Seit 1986 stehen die kleinen Kanaren unter Naturschutz. Für den Eleonor Falken, Meeresschildkröten, Napfschnecken, Delfine und Wale sind sie zu einem einzigartigen Lebensraum geworden. Wer einen atemberaubenden Blick auf die kleinen Kanaren genießen möchte, sollte das Mirador del Río im Norden von Lanzarote besuchen. Hier gestaltete der Künstler César Manrique einen Aussichtspunkt mit Café. Vor dem 450 Meter hohen Felsbalkon breitet sich direkt die Nebeninsel La Graciosa aus, die nur durch die Meerenge El Rio von Lanzarote getrennt ist.

Vom Mirador reicht der Blick bis zu den Nebeninseln Montana Clara und Alegranza
Die Inseln Roque del Este und Roque del Oeste liegen noch weiter im Meer. Die sechste Nebeninsel ist Lobos. Sie befindet sich in der Meerenge La Bocayna zwischen Fuerteventura und Lanzarote. Bis auf La Graciosa und Lobos dürfen alle anderen Inseln nur mit Genehmigung der Regierung betreten werden. Isla La Graciosa ist als einzige der kleinen Kanaren ständig bewohnt. Ihr Name wird aus dem Spanischen mit "Die Anmutige" übersetzt. Das 27 Quadratkilometer große Eiland ist nur mit einer Personenfähre ab dem Fischerort Orzola im Norden von Lanzarote erreichbar, die mehrmals täglich verkehrt.

Im Hauptort und Hafenstädtchen Caleta del Sebo leben etwa 600 Menschen vom Fischfang und Tourismus. Tagesgäste sind zu Fuß oder #mit dem Mountainbike unterwegs, das ein Fahrradverleih im Hafen anbietet. Bei einigen Taxifahrern der Insel gehört eine Abenteuertour mit dem Geländewagen zum Angebot, denn La Graciosa besitzt keine befestigten Straßen. Deshalb sollten Besucher wissen, dass sich die sandigen Pisten bei Regen in einen schlammigen Pfad verwandeln und bei Sturm zum staubigen Weg werden. Viele der traumhaften Strände sind innerhalb von 2 Stunden ab Caleta del Sol zu Fuß erreichbar.



Die Hauptattraktion ist der Strand Playa Las Conchas im Nordwesten von La Graciosa, den Alexander von Humboldt auf seiner Südamerikareise vor 300 Jahren besuchte. Der feinsandige Strand ist 500 Meter lang und 100 Meter breit. Aufgrund der starken Strömung ist das Baden hier nicht möglich. Stattdessen belohnt der Aufstieg auf den Montana Bermeja mit einem herrlichen Ausblick auf die Nebeninseln Montana Clara und Alegranza. Nur 2 Kilometer von Caleta del Sebo entfernt, befindet sich der schöne Strand Playa Francesa, den vor allem viele Tagesgäste nutzen. Wer es ruhiger mag, wird den Playa Cocina bevorzugen. Der Hauptort bietet einfache Unterkünfte, luxuriöse Apartments, einen Zeltplatz, einige Supermärkte, zahlreiche Bars und Restaurants, sowie eine kleine Diskothek und einen Hubschrauberlandeplatz für den medizinischen Notfall.

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Den nördlichsten Punkt der Kanaren bildet die 10 Quadratkilometer große Nebeninsel Alegranza
Früher lebten hier Bauern mit ihren Ziegen und produzierten Käse. Auf der Insel befinden sich drei Vulkane, wobei der Montana de Alegranza die höchste Erhebung ist. Der Leuchtturm Faro de Punta Delgada an der Ostspitze besteht seit 1905 und wird inzwischen mit Solarenergie betrieben. Die Insel ist Heimat für die weltweit zweitgrößte Population von Gelbschnabel-Sturmtauchern. Montana Clara ist 1,5 Quadratkilometer groß und besitzt eine Erhebung von 256 Metern Höhe. Im Norden der Insel hat sich nach teilweisem Einsturz eines Vulkankraters ein natürliches Wasserbecken gebildet. Neben Zugvögeln bevorzugt die kanarische Spitzmaus das Eiland.

Roque del Este ist die östlichste der Kanarischen Inseln, die mit 84 Metern Höhe sehr schmal und steil ist. Im Nordosten befindet sich eine Felsformation, die einem Glockenturm ähnelt und deshalb auch El Campanario heißt. Unweit davon liegt der Eingang zu einer Unterwasserhöhle.

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Die Insel Roque del Oeste besteht aus nur einem Felsen von 41 Metern Höhe. Da die Felseninsel eine Gefahr für die Schifffahrt darstellt, wird sie auch als Höllenfelsen oder Roque del Infierno bezeichnet. Wie alle Nebeninseln, so steht auch die Insel Lobos unter Naturschutz. Ab dem Hafen von Corraleja ist sie mit einer Personenfähre erreichbar. Tagesgäste können zur Bucht Playa Las Conchas, zum Leuchtturm Faro de Martino oder zum Vulkan Montana La Caldera wandern. Die Insel hat zwei Restaurants und ist nicht ständig bewohnt.

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