Der Archipel der vulkanischen Frühlingsinseln

Die Kanarischen Inseln bilden eine Autonome Gemeinschaft Spaniens und befinden sich 100 bis 500 km südwestlich von Marokko in der Region Makaronesien. Die Gruppe besteht aus sieben Haupt- und sechs Nebeninseln. Teneriffa ist die größte der Hauptinseln, gefolgt von Fuerteventura und Gran Canaria.

Bedeutend kleiner sind Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. La Graciosa, Alegranza, Lobos, Montaña Clara, Roque del Este und Roque del Oeste sind die bewohnten Nebeninseln. Zum Archipel gehören auch einige unbewohnte Felseninseln wie zum Beispiel Salmor, Anaga und Garachico. Der Pico del Teide, der höchste Berg Spaniens, liegt auf Teneriffa und ist 3.718 m hoch.

Die Kanaren locken mit einem angenehmen Frühlingsklima

Durch ihre Nähe zum nördlichen Wendekreis ist das Klima auf den Kanaren das ganze Jahr über angenehm und lockt immer viele Touristen aus kälteren Gegenden an. Der kühle Kanarenstrom sorgt dafür, dass die Temperaturen angenehm bleiben und durch die Passatwinde werden heiße Winde aus der Sahara ferngehalten, sodass nur bei der Wetterlage Calima manchmal Saharastaub auf die Inseln gelangt.

In der Regenzeit im Winter herrscht eine Durchschnittstemperatur von 17 Grad, während in der trockenen Sommerzeit 25 Grad kaum überschritten werden. Der Einfluss des Passats auf die gebirgigen Gegenden der Kanaren führt zu vermehrter Wolkenbildung und Regen, während auf den vorwiegend flachen Inseln Lanzarote und Fuerteventura vor allem trockenes Klima herrscht.

Eine vielfältige Fauna und Flora

Rund 2.000 Pflanzenarten findet man auf den Kanarischen Inseln. Die starke Höhenzonierung und die unterschiedlichen Lebensräume machten eine solche Vielfalt möglich. Da die klimatischen Bedingungen seit ihrer Entstehung dieselben waren, sind viele Reliktarten heute noch vorhanden. Doch haben sich auch durch die verschiedenartigen Umweltbedingungen auf kleinem Raum neue Arten gebildet, welche Neoendemiten genannt werden.

Vor allem bei den Gefäßpflanzen ist der endemische Anteil hoch und beträgt 25 %. Bei Algen, Pilzen und Moosen beträgt er weniger als 10 %. Hauptsächlich Reptilien und Vögel machen die Tierwelt der Kanaren aus. Die kleine Kanareneidechse und die Westkanareneidechse sind sehr häufig anzutreffen, die Lagarto Gigante mit ihren 75 cm Länge jedoch ist nur auf El Hierro zu Hause.

Schlangen findet man keine auf den Kanaren. Die Meeresfauna ist sehr artenreich und stellt mit der Meeresschildkröte das größte Reptil der Inseln überhaupt. Kanaren und Madeiras sind endemitische Vogelarten, wozu der Kanarengirlitz gehört, die wilde Form des bei uns bekannten Kanarienvogels. Jede Insel hat ihre eigenen Vogelarten, welche sich nicht auf die anderen ausbreiten. So sind die 1.000 noch lebenden Paare des Kanarenschmätzers nur auf Fuerteventura zu finden. Es sind jedoch auch typische Mittelmeervogelarten auf allen Inseln vertreten.

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