Die Guanchen waren die Ureinwohner Teneriffas

Sie lebten in Höhlen und vor allem von Fischfang, Viehzucht und Landwirtschaft. Die Nachfahren der Berber bewohnten kleine Höhlen, bis 1496 die Spanier Teneriffa eroberten und dem kastilischen Königreich anschlossen. Damals wurden alle überlebenden Guanchen nach Spanien verschifft und versklavt. Mit dem Einzug der Spanier auf Teneriffa gingen die alten Bräuche verloren und deshalb sind Fundstücke von Werkzeugen und Mumien von unschätzbarem Wert. Schon zur Zeit de Guanchen waren Volksfeste sehr wichtig und auch heute noch wird auf Teneriffa gerne gefeiert und mit Flöte, Trommel und Timple musiziert.

Ziegen und Landwirtschaft als Lebensgrundlage
Fuerteventura ist von bescheidenen, einfachen Menschen besiedelt, welche trotz einer gewissen Zurückhaltung eine große Herzlichkeit zeigen können. Seit der Auswanderbewegung im 16. Jahrhundert ist die Anzahl der Einwohner stark zurückgegangen, sodass heute mehr wilde Ziegen als Menschen auf der Insel leben.

Die Menschen brachen damals in großen Scharen auf, um ihr Glück in Südamerika, vor allem Argentinien und Venezuela, zu finden. Interessant ist, dass durch die ausgeprägte Entwicklung der Insel sich einige Auswanderer dazu entschlossen, in die Heimat ihrer Vorfahren zurückzukehren. Die Haupteinnahmequelle der Einwohner sind Ziegenzucht und Landwirtschaft, was noch in traditioneller Art und Weise ausgeführt wird. Deshalb sind Ziegenkäse, Ziegenmilch und Ziegenfleisch Grundnahrungsmittel der Insel.

Lebenslustige Menschen bevölkern die Insel La Gomera. Sie haben keine Eile und wissen, wie man das Leben genießt. Sie verständigen sich durch El Silbo, eine weltweit einzigartige Pfeifsprache. Schon immer war Arbeit knapp auf der Insel, was viele Menschen zum Auswandern bewog. Doch wie überall gab es auch hier zahlreiche Rückkehrer, welche der Kultur in Gomera einen südamerikanischen Stempel aufdrückten.

Dies zeigt sich noch heute in den Tanzstilen Salsa und Merengue. Sie haben nichts mit Spaniern, Flamenco und Stierkampf gemein, obwohl bei ihnen die Familie ebenfalls einen hohen Stellenwert genießt. Die Gomeros lieben es, bei nächtlichen Fiestas stundenlang die Schuhsohlen durchzutanzen. Es ist auch gang und gäbe, dass sie ihre kleinen Kinder zum Feiern mitnehmen.

Jäger, Sammler und Bauern auf Lanzarote

Die Mahos bewohnten Lanzarote vor der spanischen Eroberung. Über Metall wussten sie nichts und auch die Kenntnisse über die Schifffahrt gingen verloren. Sie lebten von Schalentieren und Weideland, bauten Weizen an und sammelten Früchte. Höhlen und Steinhütten boten ihnen Unterschlupf und ihre Kleider stellten sie aus Ziegenfellen her.

Fisch, Ziegenfleisch und Gofio waren die Hauptnahrungsmittel dieses friedliebenden und freundlichen Volkes, welches eine Vorliebe für Tanz und Musik hatte. Die heutige Bevölkerung ist ein buntes Gemisch aus Einwanderern verschiedener, vor allem europäischer Länder. Andalusisches, flämisches, normannisches und kastilisches Blut wurden bunt gemischt und so entstanden die Conejeros. Diesen Namen haben sie der zahlreichen Kaninchenpopulation auf der Insel zu verdanken, deren Felle sie im 19. Jahrhundert nach Teneriffa exportierten.

Heute ist nur noch ein kleiner Teil der Bevölkerung in den Sektoren Fischerei und Landwirtschaft tätig. Textilhandwerk und Töpferei erfreuen sich auf Lanzarote einer großen Tradition und werden auch heute noch betrieben. Speziell das Flechten von Matten und Taschen mit Palmblättern ist typisch für die Insel.

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